Kurz gesagt
blinq ist eine Software für Marken-Sichtbarkeit in KI-Antworten. Das Tool misst Erwähnungen in ChatGPT, Perplexity und Google.
blinq ist eine Software für Marken-Sichtbarkeit in KI-Antworten. Das Tool misst Erwähnungen in ChatGPT, Perplexity und Google. Es verknüpft die Treffer mit passenden Journalisten und Creatorn. Im Interview erklärt Julian Gottke, warum KI-Sichtbarkeit heute über Kauf-Entscheidungen bestimmt. Seine Grundlage: eine Auswertung von 250.000 KI-Antworten.
Zehn Jahre lang machte Gottke Marketing für Marken wie Canyon und WWT. Heute baut er selbst ein Tool für Generative Engine Optimization. Der Beitrag fasst seine Zahlen zusammen und zeigt, welche Hebel Unternehmen jetzt ziehen. Wir ordnen die Ergebnisse aus der Beratungs-Praxis ein.
KI-Sichtbarkeit ersetzt das klassische Ranking
Fast sieben von zehn Google-Suchen enden heute ohne einen einzigen Klick. Der Entscheidungs-Moment wandert von der Ergebnis-Liste in einen einzigen Antworttext. Gottke beschreibt die Folge nüchtern. Nennt ein Modell die Marke, bleibt sie im Rennen. Fehlt der Name, ist die Marke ab diesem Moment raus. Rankings taugen damit kaum noch als Messgröße.
KI-Sichtbarkeit zeigt sich daran, ob ein Modell die Marke in seiner Antwort erwähnt. Betroffen sind vor allem Käufe mit langer Recherche. Supplements, Laufschuhe oder Klimaanlagen landen längst im Chat. Auch die Suche nach dem nächsten Arbeitgeber läuft dort. Für Unternehmen steht damit keine Grundsatz-Frage mehr im Raum.
Das Verhalten der Kunden hat sich bereits verschoben. Wer Umsatz über Empfehlungen holt, braucht starke eigene Kanäle und starke fremde Kanäle. Genau diese Mischung aus Owned und Earned entscheidet über die Erwähnung.
250.000 KI-Antworten: welche Quellen die Modelle zitieren
blinq hat ein halbes Jahr lang ausgewertet, welche Quellen ChatGPT, Perplexity und Google tatsächlich zitieren. Der Datensatz umfasst 250.000 KI-Antworten
Themen dieses Beitrags
- KI-Sichtbarkeit ersetzt das klassische Ranking
- 250.000 KI-Antworten: welche Quellen die Modelle zitieren
- Externe Validierung schlägt das Eigenlob
- Was Maschinen überzeugt: Fakten statt Adjektive
- Erste Schritte ohne großes Marketing-Budget
- Agentic Marketing: vom Schlagwort zum Alltag
- Fazit: KI-Sichtbarkeit wird zur Pflicht-Aufgabe
- Häufige Fragen