Gesellschaft & Zukunft

SAP ersetzen: Emanuel Böminghaus über ERP aus der KI

SAP ersetzen: Emanuel Böminghaus erklärt, warum 300 von 40.000 Tabellen reichen und KI eigene ERP-Systeme baut. Mit harten Zahlen zu VW und Callcentern.

Redaktion 1 Min. Lesezeit Aktualisiert am 29. Oktober 2026

Kurz gesagt

SAP ersetzen: Emanuel Böminghaus über ERP aus der KI SAP ersetzen beschreibt den Schritt, das zentrale ERP-System durch eigene, KI-gebaute Software abzulösen. Im Interview mit Leonard Schmedding erklärt Emanuel Böminghaus, CEO von AvenDATA, warum die Uhr für SAP tickt.

SAP ersetzen: Emanuel Böminghaus über ERP aus der KI SAP ersetzen beschreibt den Schritt, das zentrale ERP-System durch eigene, KI-gebaute Software abzulösen. Im Interview mit Leonard Schmedding erklärt Emanuel Böminghaus, CEO von AvenDATA, warum die Uhr für SAP tickt.

Er spricht außerdem über Deutschlands Wohlstandsverlust, die Krise von VW und das Ende der Callcenter. AvenDATA archiviert mit rund 200 Mitarbeitern Altsysteme, vor allem SAP-Systeme. Drei Viertel aller DAX-Konzerne lassen dort archivieren. Böminghaus kennt die Datenstrukturen großer Konzerne deshalb von innen.

Für uns ist das Gespräch ein Realitätscheck für jede IT-Strategie.

Deutschlands Wohlstand schrumpft seit 2019

Böminghaus sieht Deutschland im Niedergang . Das offizielle Wachstum von 1,1 bis 1,3 Prozent hält er für staatlich getrieben. Ohne Staatsverbrauch bleiben nach seiner Rechnung etwa 0,5 Prozent. Seit 2019 stagniert die Wirtschaft faktisch. Die Ursachen benennt er klar: hohe Steuern, teure Energie, vernachlässigte Bildung und hohe Sozialausgaben.

Industriejobs wandern in schlechter bezahlte staatsnahe Beschäftigung. Inzwischen sinkt sogar die Gesamtbeschäftigung. Das drückt die Lohnsteuer, eine der wichtigsten Einnahmequellen des Staates. Das Handelsdefizit der EU mit China beziffert er auf 350 Milliarden. Dieses Defizit wächst weiter.

Ohne Kurswechsel rechnet Böminghaus in fünf Jahren mit dem Abstieg Richtung Schwellenland.

VW gegen China: Die Kostenlücke ist kaum zu schließen

Ein Werksvergleich zeigt das Ausmaß. In Emden kostet die Arbeitsstunde 74 Euro, im chinesischen Vergleichswerk 12 Euro. Der Krankenstand liegt bei 10,5 gegenüber 1 Prozent. Pro Mitarbeiter entstehen 29 statt 51,3 Autos im Jahr. Strom kostet 15 bis 23 Cent statt 6 bis 10 Cent.

Themen dieses Beitrags

  • Deutschlands Wohlstand schrumpft seit 2019
  • VW gegen China: Die Kostenlücke ist kaum zu schließen
  • Callcenter und Voice Agents: Das Ende des Massengeschäfts
  • Bürojobs: Die Genauigkeit der KI ändert alles
  • SAP ersetzen: Warum die Uhr für Softwarekonzerne tickt
  • Archivdaten, Salesforce und der erste SAP-Ersatz
  • Energie, Politik und die Chance für Gründer
  • Fazit: SAP ersetzen wird zur realen Option
  • Häufige Fragen

Redaktion · Redaktion

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Zuletzt aktualisiert am 29. Oktober 2026

Dieser Beitrag ist eine strukturierte Zusammenfassung des ursprünglichen Artikels. Die redaktionelle Überarbeitung ist eingeplant; Fakten und Zahlen werden dabei erneut geprüft.

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