KI im Unternehmen

Intentionsökonomie: So drehen Unternehmen den Spieß um

Intentionsökonomie: KI-Assistenten versteigern deine Absicht an den Meistbietenden. So sichern Unternehmen mit einem Company Brain ihre Datenhoheit.

Redaktion 1 Min. Lesezeit Aktualisiert am 21. Juli 2026

Kurz gesagt

Was die Intentionsökonomie bedeutet Die Intentionsökonomie ist ein digitaler Markt, auf dem KI-Assistenten deine Absicht erkennen und an den Meistbietenden verkaufen. Statt deiner Aufmerksamkeit wird jetzt dein Vorhaben gehandelt.

Was die Intentionsökonomie bedeutet

Die Intentionsökonomie ist ein digitaler Markt, auf dem KI-Assistenten deine Absicht erkennen und an den Meistbietenden verkaufen. Statt deiner Aufmerksamkeit wird jetzt dein Vorhaben gehandelt. Wir zeigen dir, wie weit dieser Markt schon Realität ist. Und wie du als Unternehmen davon profitierst, statt zum Produkt zu werden.

Die Aufmerksamkeitsökonomie prägt unseren Alltag seit gut 20 Jahren. Infinite Scroll, Autoplay und Push-Nachrichten greifen jede freie Minute ab. Jeder Mensch verbringt im Schnitt fast 7 Stunden pro Tag am Bildschirm. Über ein Leben summiert das mehr als 6 Jahre allein in sozialen Netzwerken. Doch dieses Paradigma kippt gerade.

Die neue Währung ist nicht mehr deine Zeit, sondern deine Kaufabsicht . KI-Assistenten warten nicht mehr auf deinen Prompt. Sie handeln, bevor du selbst handelst.

CICERO: Als eine KI das Verhandeln lernte

2022 veröffentlichte Meta ein unscheinbares Paper in der Fachzeitschrift Science. Das Modell hieß CICERO , benannt nach dem römischen Redner. Es trug nur 2,7 Milliarden Parameter. Zum Vergleich: GPT-3 kam schon auf 175 Milliarden. CICERO spielte das Strategie-Spiel Diplomacy aus dem Jahr 1959.

Sieben Spieler übernehmen die Großmächte Europas vor dem Ersten Weltkrieg. Es gibt keine Würfel, keinen Zufall, kein Glück. Wer gewinnen will, braucht die Unterstützung der anderen. Alles entscheidet sich in den Gesprächen zwischen den Zügen. Die Spieler schmieden Bündnisse, geben Versprechen und brechen sie sofort wieder.

Genau deshalb galt Diplomacy für KI lange als unlösbar. Es scheitert nicht an Rechenkraft, sondern am Lesen menschlicher Motive. CICERO spielte über 72 Stunden 40 echte Online-Partien gegen ahnungslose Menschen.

Themen dieses Beitrags

  • Was die Intentionsökonomie bedeutet
  • CICERO: Als eine KI das Verhandeln lernte
  • Wie deine Absicht zur Ware wird
  • Amazon verkauft deinen Klick, bevor du klickst
  • Vom Prompt zum autonomen Agenten
  • Werbung, die nur für dich entsteht
  • Fazit: Sitzt du am Steuer?
  • Häufige Fragen

Redaktion · Redaktion

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Zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2026

Dieser Beitrag ist eine strukturierte Zusammenfassung des ursprünglichen Artikels. Die redaktionelle Überarbeitung ist eingeplant; Fakten und Zahlen werden dabei erneut geprüft.

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