KI im Unternehmen

Grundeinkommen: Christoph Werner über KI und Jobs

Grundeinkommen: dm-Chef Christoph Werner erklärt, warum KI die Idee neu befeuert und wie sich ein Grundeinkommen ohne Anrechnungsfalle finanzieren lässt.

Redaktion 1 Min. Lesezeit Aktualisiert am 2. Juli 2026

Kurz gesagt

Warum der dm-Chef ein Grundeinkommen fordert Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Sozialmodell, das jedem Menschen ein festes Einkommen ohne Bedingungen zahlt. Im Interview mit Leonard Schmedding erklärt dm-Chef Christoph Werner, warum künstliche Intelligenz diese Idee neu befeuert.

Warum der dm-Chef ein Grundeinkommen fordert

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein Sozialmodell, das jedem Menschen ein festes Einkommen ohne Bedingungen zahlt. Im Interview mit Leonard Schmedding erklärt dm-Chef Christoph Werner, warum künstliche Intelligenz diese Idee neu befeuert. Werner führt dm-drogerie markt mit fast 100.000 Mitarbeitern. Er kennt die Praxis, nicht nur die Theorie.

Seine These klingt optimistisch. KI schafft mehr neue Aufgaben, als sie alte vernichtet. Wir ordnen die wichtigsten Aussagen für Unternehmen ein. Du erfährst, welche KI-Projekte bei dm laufen. Und du siehst, wie Werner ein Grundeinkommen finanzieren will.

KI bei dm: 130 Roboter und ein eigenes GPT

dm setzt KI seit Juli 2023 produktiv ein. Damals startete das Unternehmen dmGPT für die Belegschaft. Heute rollen 130 Roboter durch die Filialen. Sie scannen die Regale und melden Lücken früh. Die IT-Tochter dmTECH treibt die Experimente voran. Werner spricht von Agentenfabriken in der Softwareentwicklung.

Programme entstehen dort schneller und günstiger als mit Standardsoftware. Der größte Hebel liegt in den Daten. dm betreibt 2.171 Märkte in Deutschland mit rund 15.000 Artikeln. KI findet in dieser Datenmenge Korrelationen, die klassische Statistik übersieht. So landen die richtigen Produkte im richtigen Regal.

Vom Job zum Ziel: Der wichtigste Mindset-Shift

Werner nennt einen englischen Leitsatz: from org chart to work chart. Nicht das Organigramm zählt, sondern die Arbeit selbst. Menschen sollen sich nicht über ihren Jobtitel definieren. Die größte Sorge der Beschäftigten ist der Verlust des Arbeitsplatzes. Werner setzt dagegen ein klares Zielbild. Wer ein Ziel hat, erlebt Veränderung als Chance.

Themen dieses Beitrags

  • Warum der dm-Chef ein Grundeinkommen fordert
  • KI bei dm: 130 Roboter und ein eigenes GPT
  • Vom Job zum Ziel: Der wichtigste Mindset-Shift
  • Sam Altmans Gegenfrage an alle Unternehmer
  • Grundeinkommen ohne Anrechnungsfalle finanzieren
  • Deutschland gegen USA: Risiko oder Chance
  • Fazit: Das Grundeinkommen als Fundament für den KI-Wandel
  • Häufige Fragen

Redaktion · Redaktion

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Zuletzt aktualisiert am 2. Juli 2026

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