Robotik & Hardware

Prof. Achim Lilienthal im Interview über das TUM RoboGym und humanoide Roboter

TUM RoboGym: Die TU München und Neura Robotics bauen das weltweit größte Roboter-Trainingscenter. 17 Mio. €, humanoide Roboter, Physical AI. Alle Infos.

Redaktion 1 Min. Lesezeit Aktualisiert am 29. März 2026

Kurz gesagt

Die TU München und Neura Robotics bauen gemeinsam das weltweit größte Trainingscenter für humanoide Roboter. 17 Millionen Euro, 2.300 Quadratmeter, Standort Flughafen München.

Die TU München und Neura Robotics bauen gemeinsam das weltweit größte Trainingscenter für humanoide Roboter. 17 Millionen Euro, 2.300 Quadratmeter, Standort Flughafen München. Prof.

Achim Lilienthal, Vize-Direktor des Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI), erklärt im Interview, warum das TUM RoboGym die Robotik grundlegend verändern könnte.

Was steckt hinter dem TUM RoboGym?

Das RoboGym ist eine sogenannte Datenfarm für humanoide Roboter . Konkret bedeutet das: Hunderte Roboter trainieren gleichzeitig in einer Halle, sammeln Daten und lernen, mit ihrer Umgebung zu interagieren. Die Hardware stammt von Neura Robotics, einem deutschen Robotik-Unternehmen mit einer Bewertung von rund 4 Milliarden Euro.

Neura investiert 11 der 17 Millionen Euro in das Projekt. Den Rest steuern das Land Bayern und die TU München bei. Der Standort am Münchner Flughafen bietet 2.300 Quadratmeter Fläche. Der reguläre Betrieb soll Mitte 2026 starten. Prof. Achim Lilienthal koordiniert das Projekt wissenschaftlich.

Er leitet den Lehrstuhl für Wahrnehmung für intelligente Systeme an der TU München und ist Vize-Direktor des MIRMI. Zuvor forschte und lehrte er in Schweden, gründete dort zwei Firmen und wurde international als Pionier der mobilen Roboter-Olfaktion bekannt – Roboter, die riechen können.

Warum humanoide Roboter jetzt so wichtig werden

Lilienthal nennt zwei Argumente für humanoide Roboter. Das alte Argument : Die Welt wurde von Menschen gebaut. Ein menschlicher Körper eignet sich deshalb besonders gut, um sich darin zu bewegen. Türklinken, Treppen, Werkzeuge – alles ist auf menschliche Proportionen ausgelegt. Das neue Argument wiegt schwerer. Roboter zu programmieren ist extrem schwierig.

Themen dieses Beitrags

  • Was steckt hinter dem TUM RoboGym?
  • Warum humanoide Roboter jetzt so wichtig werden
  • Das Daten-Problem: Warum die Robotik ihren ChatGPT-Moment braucht
  • So trainieren humanoide Roboter im RoboGym
  • Neuroverse: Ein App Store für Roboter-Skills
  • TUM und Neura Robotics: Eine strategische Win-Win-Partnerschaft
  • Europa im globalen Physical-AI-Wettbewerb
  • Erste Anwendungen: Industrie, Altenpflege und Verteidigung
  • Ausblick: Was kommt als Nächstes?

Redaktion · Redaktion

Die Redaktion kuratiert und prüft alle Beiträge. Jeder Artikel nennt Quellen und das Datum der letzten Aktualisierung.

Zuletzt aktualisiert am 29. März 2026

Dieser Beitrag ist eine strukturierte Zusammenfassung des ursprünglichen Artikels. Die redaktionelle Überarbeitung ist eingeplant; Fakten und Zahlen werden dabei erneut geprüft.

Nächster Schritt

Von der Lektüre zur Entscheidung.

Wenn du wissen willst, was davon in deinem Unternehmen funktioniert: dreissig Minuten reichen für eine Einschätzung.

  • Unverbindlich
  • Konkrete Einschätzung