Regulierung & Gesellschaft

Klimarisiken: Lukas Fischer über KI-Risikoanalyse

Klimarisiken: refinq-Mitgründer Lukas Fischer erklärt, wie ein digitaler Naturzwilling Fabriken vor Fluten schützt und Naturrisiken je Standort in Euro fasst.

Redaktion 1 Min. Lesezeit Aktualisiert am 19. August 2026

Kurz gesagt

Vom Baker-McKenzie-Anwalt zum Klimarisiko-Gründer refinq ist eine Klimarisiko-Plattform aus Wien, die Natur- und Klimarisiken in finanzielle Kennzahlen übersetzt. Im Interview erklärt Mitgründer Lukas Fischer , wie ein digitaler Zwilling der Natur Fabriken vor Fluten und Wasserstress schützt.

Vom Baker-McKenzie-Anwalt zum Klimarisiko-Gründer

refinq ist eine Klimarisiko-Plattform aus Wien, die Natur- und Klimarisiken in finanzielle Kennzahlen übersetzt. Im Interview erklärt Mitgründer Lukas Fischer , wie ein digitaler Zwilling der Natur Fabriken vor Fluten und Wasserstress schützt. Fischer studierte Jura und arbeitete als Anwalt bei Baker McKenzie.

In der Großkanzlei las er Risiken aus juristischer Sicht. 2021 rutschte er tief in die EU-Regulierung rund um ESG. Dort erkannte er einen konkreten Bedarf an Software. 2023 gründete er refinq mit Franziska Walde und Markus Berger. Im Februar 2026 schloss das Team eine Seed-Runde über 2,2 Millionen Euro ab.

Lead-Investor ist der aws Gründungsfonds, Co-Lead die Symbia VC. Aus vier Personen in einer kleinen Wohnung wurde ein Team von 14 Mitarbeitern.

Nature Digital Twin: Standorte als digitaler Zwilling

Das Kernprodukt heißt Nature Intelligence Hub . Es bildet jeden Standort weltweit als digitalen Zwilling der Natur nach. Nutzer klicken einen Ort an und sehen mehrere Datenschichten übereinander. Die erste Schicht projiziert Klimarisiken in die Zukunft. Sie zeigt Überschwemmung, Hitze und Dürre bis 2050. Die zweite Schicht misst den Naturzustand am Standort.

Dazu zählen Bodenqualität, Wasserverfügbarkeit und Biodiversitätsindizes. Die dritte Schicht bringt die eigenen Daten der Kunden ein. refinq liest alle Schichten gegeneinander. Ein Boden in schlechtem Zustand nimmt weniger Wasser auf. Dadurch trifft ein Starkregen einen Standort deutlich härter.

Klimarisiken in Euro: Wasserstress und Lieferketten

Der eigentliche Mehrwert entsteht bei der finanziellen Übersetzung. refinq verknüpft Umsatz, Gebäudewert und Versicherungsdaten je Standort. So entsteht ein konkretes Risikobild in Euro. Das befähigt Na

Themen dieses Beitrags

  • Vom Baker-McKenzie-Anwalt zum Klimarisiko-Gründer
  • Nature Digital Twin: Standorte als digitaler Zwilling
  • Klimarisiken in Euro: Wasserstress und Lieferketten
  • Protection Gap: 75 Prozent der Klimaschäden unversichert
  • CSRD, TNFD und der Omnibus-Effekt
  • Ausblick: TSO Alliance und Series A
  • Häufige Fragen

Redaktion · Redaktion

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Zuletzt aktualisiert am 19. August 2026

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