Robotik & Hardware

Companion Roboter: Thomas Derksen über Eva aus Shenzhen

Companion Roboter: Robonovas Eva.i aus Shenzhen hat 37 Grad Haut und 21 Berührungszonen. Thomas Derksen zeigt, wie echt der Begleit-Roboter wirkt.

Redaktion 1 Min. Lesezeit Aktualisiert am 2. September 2026

Kurz gesagt

Ein Companion Roboter ist ein humanoider Begleit-Roboter für emotionale Nähe und Alltags-Interaktion. Beim Startup Robonova in Shenzhen trägt diese Figur den Namen Eva.i.

Ein Companion Roboter ist ein humanoider Begleit-Roboter für emotionale Nähe und Alltags-Interaktion. Beim Startup Robonova in Shenzhen trägt diese Figur den Namen Eva.i. Vor Ort begleitet der in China bekannte Content-Creator Thomas Derksen den Rundgang durch die Prototypen-Halle. Wir haben uns angesehen, wie echt so ein Companion Roboter heute schon wirkt.

App zuerst, Körper später: Wie der Companion Roboter entsteht

Robonova baut nicht nur eine Maschine, sondern zuerst eine Plattform. Auf ihr folgen Nutzer digitalen Figuren wie in einem sozialen Netzwerk. Erst danach lässt sich die Figur als physischer Roboter nach Hause bestellen. Eva.i ist dabei nur der Hauptcharakter. Daneben warten weitere Figuren mit eigener Geschichte und eigenem Lebenslauf.

Jede Figur hat sogar vergangene Beziehungen hinterlegt. Das dreht die übliche Reihenfolge um. Tesla, Figure oder Unitree bauen zuerst die laufende, greifende Maschine. Robonova lässt den Charakter zuerst auf dem Handy entstehen und den Körper danach. Für Unternehmen ist dieser Plattform-Ansatz der eigentliche Kern, nicht die Hardware.

Wie humanoide Roboter aus China den Markt aufrollen, zeigt diese Strategie beispielhaft.

37 Grad Körperwärme und 21 Berührungszonen

Eva.i misst rund 160 Zentimeter und hält eine Oberfläche von 37 Grad Celsius. Bis zu 21 Berührungszonen erkennen Kontakt an Wange, Hand, Rücken und Brust. Die Haut fühlt sich stark nach Silikon an, darunter sitzt spürbar Metall. Genau diese Wärme ist technisch anspruchsvoll. Unter der Hülle sitzen Motoren, Akkus, Kabel und Rechner.

Alle erzeugen Wärme, während die Oberfläche auf Hauttemperatur bleiben muss. Jede Berührung braucht eine lokale Sicherheitslogik.

Themen dieses Beitrags

  • Companion Roboter: Thomas Derksen über Eva aus Shenzhen
  • App zuerst, Körper später: Wie der Companion Roboter entsteht
  • 37 Grad Körperwärme und 21 Berührungszonen
  • Was Eva.i kostet und warum
  • Use Cases: Von der Hotellobby bis zur Altenpflege
  • Warum China den Companion Roboter in den Export drängt
  • Fazit: Der Companion Roboter als neue Kategorie
  • Häufige Fragen

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Zuletzt aktualisiert am 2. September 2026

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